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Der Autonome Spiegel

Interaktive Computerinstallation

"Visa" im Theater Le Manege, Maubeuge, "Exit" im Maison des Arts, Creteil, "Wunschmaschine Welterfindung" in der Kusthalle Wien.

3/96

Christian Möller


Der von außen sichbare Teil der Installation ähnelt einem großformatigen Wandspiegel. Der sich darin spiegelnde Betrachter sieht anstelle des von ihm erwarteten Abbildes seiner selbst eine in Wireframe Graphic gezeichete Figur mit menschlichen Proportionen. Das Datenmodell dieses autonomen Spiegelbildes besitzt ein künstlich intelligentes Bewegungsverständnis und verfolgt durch eine Videokamera die Bewegungen des Betrachters um diese zu imitieren. Es entsteht eine abstrakte Interpretation des Betrachters und seiner Bewegungen in einer Spiegelsituation Mensch-Maschine.




Auf der Rückseite der Installation befindet sich eine zweite Einblickmöglichkeit. In diesem Fenster kann ein zweiter Betrachter den aktuell vor dem Spiegel agierenden Besucher erkennen und sieht auf dessen Figur die computergenerierten Überzeichnungen des Bilderkennungssystems. Das System überzeichnet mit Partikeln ähnelden Pixelclustern immer die Körperteile des sich spiegelnden Betrachters, die sich gerade in Bewegung befinden.


Progammierung:
Sven Thöne

Grafik und Bewegungsalgorithmen:
Lifeforms, Centre for Systems Science der Simon Fraser University, Burnaby, Kanada

Produktion in Kooperation mit:
Maison des Arts, Creteil
Le Manege, Maubeuge